Die Geschichte des Windmessers

Das früheste Anemometer war das Platten Anemometer, auch Windplatte genannt. Der Winddruck bewirkt eine Winkeländerung einer Platte, welche normal zur Anzeigescheibe auf einer leichtgängigen Achse aufgehängten ist. Je höher die Windgeschwindigkeit, desto höher ist die Auslenkung der Platte. Dieser Windmesser wurde vom Architekten und Mathematiker Leon Batista Alberti um zirka 1450 erfunden. Im Jahre 1501 wurde die Erfindung vom Genie Leonardo da Vinci verbessert.

 

1667 erfuhr die die Windplatte eine Rundumerneuerung von Robert Hooke. Die Konstruktion hat mit den früheren Anemometern nur mehr die Platte gemeinsam – die sich nun aber nicht mehr radial, sondern über einen Federwiderstand linear bewegt. Das System wurde daher auch Druckplatten- bzw. Deflektionsplatten-Windmesser genannt.

 

Um 1672 erfand Hooke schließlich das Flügelrad-Anemometer, welches er 1683 sogar als tragbares Gerät entwarf. Das Schalenanemometer (auch Schalensternanemometer oder Kugelschalenanemometer) wurde 1846 von Thomas Romney Robinson entwickelt. Diese Ausführungen sind heute die gebräuchlichsten Windmesser.

 

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